KUNST.PORTFOLIO
ABSTRAKTE.MALEREI​​​​​​​
Seit 2021 befinde ich mich im Selbststudium der Malerei. Die Abstraktion ermöglicht es mir, mich auf Farben, Formen, Linien und Flächen zu konzentrieren. Es sind serielle Untersuchungen mit unterschiedlichen Werkzeugen und Materialien auf verschiedenen Untergründen wie Papier, Leinwand und Foto-Leinwand. Kleinste Veränderungen im Herstellungsprozess beim Zusammenspiel von Werkzeug, Material, Bewegung und Maluntergrund führen zu einem anderen inspirierendes Ergebnis für die nächste Versuchsreihe bzw. Serie.
Die Fotografie begleitet mich seit über 40 Jahren von der analogen Fotografie mit einem eigenen Foto-Labor über die erste Digital-Kamera bis zur heutigen Nutzung meines iPhones. Es ist die Schönheit der Natur, die ich mit meiner Fotografie festhalten möchte - manchmal sind sie dokumentarisch und wie ein Tagebuch für mich. Und an anderen Tagen sind es Momente mit ganz besonderen Stimmungen, die in mir klingen und als Gefühl bleiben oder wie ein besonderer Gedanke wirken. Meine Aufnahmen werden nicht nachträglich von mir bearbeitet und es kommen keine KI-Tools zum Einsatz. Ich wähle lediglich Ausschnitte in meinen Aufnahmen aus, um meine Sicht auf das Motiv hervorzuheben oder um den Horizont zu begradigen.
Die Verbindung von Fotografie und Malerei hat meine künstlerische Arbeit umfassend erweitert. Insbesondere das Foto-Transverfahren auf Papier und Leinwand ermöglicht mir meine digitalen Fotos analog weiter zu bearbeiten und mit Acrylfarben und -tinten die Besonderheiten des Motivs malerisch zu betonen oder abzudecken, um andere Aspekte sichtbar zu machen. Das Einbinden von weiteren Medien wie Papier, Textilien und Wolle führt zu einem erstaunlichen Zusammenspiel zwischen der Beschaffenheit der verschiedenen Materialien, wobei ich das Kunstwerk in die dritte Dimension erweitern kann. Die Transformation von einem Medium in das nächste birgt einen spannenden Prozess, dessen Ausgang meistens völlig offen ist.
Die Monotypie ermöglicht mir eine künstlerische, frei gestaltbare Verbindung von Malerei und Grafik. Es entsteht im Druckverfahren durch das Auftragen der Farbe auf die Platte (Holz, Plexiglas) nur ein einziger Druck, der sich genauso nicht wiederholen lässt. Das Ergebnis ist ein Unikat, das nicht durch eine Druckform bestimmt wird, sondern auf die Art und Weise, wie ich die Farbe auf eine Platte auftrage. Die Arbeit mit verschiedenen Platten, Farben, Walzen und Werkzeugen öffnet mir einen neuen künstlerischen Raum für spontane und experimentelle Untersuchungen mit ganz besonderen Ergebnissen durch Farbauftrag, Andruck und Schichtungen.
Fotografie, Malerei und Mixed Media finden in meinen Raum-Installationen zusammen, in denen Themen wie der Ostseeschutz aufgrund ihrer Komplexität eine künstlerische Auseinandersetzung und Beschreibung in der dritten Dimension finden. Die Erweiterung ermöglicht den Betrachter*innen einen anderen Zugang zu den Kunstwerken zu finden, da sie räumlich erfasst und durch den ganzen Körper erfahren werden können. Aus der Zusammenstellung und Anordnung der verschiedenen Kunstwerke und deren Beschaffenheit ergibt sich etwas Neues, was in der Bewegung und mit einem eigenen Tempo erforscht werden kann. So können Erfahrungen mit allen Sinnen gemacht werden, die neue Gefühlen und Gedanken zum Thema Ostseeschutz auslösen können und Verhaltensänderungen im Alltag initiieren, um sich mit der Ostsee wieder zu verbinden.
"Installationskunst ist eine dynamische und einnehmende Kunstform, die traditionelle Vorstellungen von Kunst in Frage stellt und Künstlern eine einzigartige Plattform bietet, um neue Ideen zu erforschen und sich mit dem Publikum auseinanderzusetzen. Von immersiven Umgebungen bis hin zu interaktiven Installationen bietet die Installationskunst ein breites Spektrum an Möglichkeiten für den kreativen Ausdruck. Da sich die zeitgenössische Kunst weiter entwickelt, wird die Installationskunst zweifellos eine vitale und einflussreiche Kraft in der Kunstwelt bleiben." Quelle
Das "ART LAB "Finding The Third Dimension" im SATELLIT auf der Mönckebergstraße hat mir Raum und Zeit gegeben, um ausgestellte Arbeiten in Kunst-Objekte zu transformieren. Das Arbeiten mit bunten Fäden habe ich bereits in meiner Raum-Installation "Healing The Fifth Skin" integriert und für die Kunst-Objekte wieder aufgenommen.
"Die Objektkunst ist eine Gattung der modernen Kunst, in der Gegenstände des Alltags oder Fundobjekte aus der Natur aus ihrem Zusammenhang gelöst und in einen verfremdenden künstlerischen Kontext gestellt werden. Als Assemblage werden sie mit Gegenständen aus anderen Gebrauchszusammenhängen kombiniert, als Environment in Raumgestaltungen oder Rauminstallationen integriert, wobei die Verfremdung der Objekte sowohl durch ihre Umgestaltung als auch durch die Veränderung des für diese Gegenstände gewohnten Kontextes geschieht." Quelle​​​​​​​
Back to Top