On the train #1 bis #3
Verfügbar als Tintenstrahl-Druck auf Fine Art Paper: KUNST.DRUCKE
Bildbeschreibungen:
Die drei Fotografien On the train #1bis #3 (Neue Elbbrücke) zeigen Variationen desselben Motivs: die Neue Elbbrücke in Hamburg, fotografiert aus einer fahrenden S-Bahn zwischen Harburg und Hauptbahnhof. Alle drei Aufnahmen entstehen aus derselben Situation heraus – durch die Fensterscheibe der S3, im Nebel, begleitet von Lichtreflexen der Innenbeleuchtung und den leichten Bewegungsunschärfen der Fahrt.
Trotz des gemeinsamen Ausgangspunktes entwickelt jedes Bild eine eigene atmosphärische Gewichtung. In den ersten beiden Arbeiten erscheint die Brücke beinahe entmaterialisiert; ihre geschwungenen Stahlbögen lösen sich im Nebel fast vollständig auf und werden zu reduzierten linearen Strukturen innerhalb einer großflächigen, hellen Bildzone. Im dritten Bild tritt zusätzlich eine Uferlandschaft mit Bäumen hervor, deren dunklere Spiegelungen dem Motiv eine stärkere räumliche Verankerung verleihen.
Die Serie lebt von minimalen Verschiebungen: Nebeldichte, Blickwinkel, Reflexionen und Bewegung verändern die Wahrnehmung des nahezu identischen Motivs kontinuierlich. Dadurch entsteht keine dokumentarische Abfolge, sondern eine Serie flüchtiger Zustände zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden.
Die reduzierte Farbigkeit aus kühlen Grau-, Weiß- und leicht violett getönten Nuancen verstärkt die stille und entrückte Atmosphäre. Architektur, Wasser, Spiegelung und Nebel gehen ineinander über und erzeugen eine Bildsprache, die sich zwischen Fotografie und malerischer Abstraktion bewegt.​​​​​​​
On the train #1 (Neue Elbbrücke)
2/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
On the train #2 (Neue Elbbrücke)
2/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
On the train #3 (Neue Elbbrücke)
2/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
On the train #4 bis #6
Verfügbar als Tintenstrahl-Druck auf Fine Art Paper: KUNST.DRUCKE
Bildbeschreibung:
Die Fotografien On the train #4 bis #6 (S-Bahn-Station Veddel) sind während der Fahrt mit der S-Bahn zwischen Harburg und Hauptbahnhof aufgenommen. Die Bilder entstehen durch die Fensterscheibe der fahrenden S3 hindurch und sind von Bewegungsunschärfen, Lichtreflexen der Innenbeleuchtung sowie einem grünen Tag geprägt, der sich außen auf dem unteren Teil der Scheibe befindet. Diese Überlagerungen werden nicht verborgen, sondern bewusst als Teil der Bildstruktur sichtbar gemacht.
In allen drei Arbeiten erscheinen wartende Personen als diffuse, schemenhafte Silhouetten innerhalb eines instabilen urbanen Raumes. Bahnsteig, Glasflächen, Lichtquellen und Spiegelungen verschmelzen miteinander und lösen die klare Trennung zwischen Innen- und Außenraum auf. Die Figuren bleiben anonym und körperlos; sie erscheinen weniger als Individuen denn als flüchtige Erscheinungen innerhalb eines Transitraums.
Der grüne Tag auf der Fensterscheibe verändert die Wahrnehmung der unteren Bildbereiche wesentlich. Die Farbe legt sich wie ein halbtransparenter Schleier über die Fotografien und erzeugt eine zusätzliche malerische Ebene zwischen Blick und Motiv. Dadurch wird die Sicht nicht nur dokumentiert, sondern materiell und subjektiv gefiltert. Die Fotografien zeigen nicht den Bahnsteig selbst, sondern die Erfahrung des Sehens durch eine bewegte, verschmutzte und markierte Oberfläche.
Zwischen den drei Arbeiten entstehen subtile Verschiebungen: In #4 verteilen sich die Figuren offener im Raum und lösen sich stärker im Licht auf. In #5 verdichtet sich die räumliche Struktur durch deutlichere vertikale Elemente und stärkere Überlagerungen. In #6 tritt eine zentrale Figur aus der Gegenlichtsituation hervor und erzeugt eine konzentriertere Spannung innerhalb der diffusen Bildfläche.
Die Farbigkeit bleibt insgesamt reduziert und bewegt sich zwischen gedämpften Grün-, Blau-, Grau- und Weißtönen. Licht, Reflexion, Tag und Bewegungsunschärfe verwandeln die Fotografien in atmosphärische Bildräume zwischen Wahrnehmung, Erinnerung und malerischer Abstraktion.
On the train #4 (S-Bahn-Station Veddel)
2/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
On the train #5 (S-Bahn-Station Veddel)
2/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
On the train #6 (S-Bahn-Station Veddel)
2/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
On the train #7 bis #9
Verfügbar als Tintenstrahl-Druck auf Fine Art Paper: KUNST.DRUCKE
Bildbeschreibungen: 
Die Fotografien On the train #7 bis #9 (Europabrücke, Süderelbe) sind während der Fahrt mit der S-Bahn zwischen Harburg und Hauptbahnhof aufgenommen. Die Arbeiten entstehen aus dem Blick durch die Fensterscheibe der fahrenden S3 und verbinden Fragmente der Europabrücke mit der nebelhaften Wasserlandschaft der Süderelbe. Reflexionen der Innenbeleuchtung, Bewegungsunschärfen und atmosphärische Überlagerungen bleiben bewusst sichtbar und prägen die Bildoberflächen wesentlich.
Die erste Arbeit (#7) zeigt eine diagonale Stahlkonstruktion der Brücke im linken Bildbereich, versehen mit einem farbigen Graffiti, das innerhalb der zurückgenommenen Farbpalette als markanter Akzent erscheint. Der übrige Bildraum öffnet sich in eine stille Nebellandschaft aus Wasser, Himmel und diffusem Horizont. Die mittlere Arbeit (#8) verdichtet die Brückenelemente zu einer nahezu symmetrischen Form. Die geschwungenen Stahlflächen rahmen einen hellen zentralen Raum und erzeugen eine abstrakte, beinahe skulpturale Komposition. Architektur verliert hier ihre funktionale Lesbarkeit und wird zu einer reduzierten Form aus Licht, Fläche und Bewegung. In der dritten Arbeit (#9) erscheint die Landschaft erneut weitgehend entleert. Ein dunkles Brückenelement am rechten Bildrand tritt der offenen Nebelfläche gegenüber und erzeugt eine asymmetrische Spannung zwischen massiver Konstruktion und atmosphärischer Auflösung.
Die Fotografien bewegt sich insgesamt zwischen fotografischer Beobachtung und malerischer Abstraktion. Wasser, Nebel, Stahl, Spiegelung und Bewegung verschmelzen zu stillen Bildräumen, in denen sich konkrete Realität und subjektive Wahrnehmung überlagern.
On the train #7 (Europabrücke, Süderelbe)
2/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
On the train #8 (Europabrücke, Süderelbe)
2/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
On the train #9 (Europabrücke, Süderelbe)
2/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
On the train #10 bis #12
Verfügbar als Tintenstrahl-Druck auf Fine Art Paper: KUNST.DRUCKE
Bildbeschreibung:
Die Fotografien „On the train #10 bis #12 (Europabrücke, Süderelbe)“ entfalten ihre Wirkung als zusammenhängende Bildsequenz zwischen dokumentarischer Beobachtung und malerischer Abstraktion. Sie zeigen unterschiedliche Ausschnitte der Europabrücke über die Süderelbe, aufgenommen aus einer fahrenden S-Bahn heraus. Stahlträger, Nieten und Brückenelemente rahmen den Blick auf Wasser, Himmel und Uferlandschaft. Die Perspektiven wechseln von einer seitlichen Öffnung über eine nahezu symmetrische Mittelansicht bis zu einem Blick entlang der Konstruktion. Dadurch entsteht eine visuelle Bewegung, die den Eindruck des Vorbeifahrens fortsetzt und den seriellen Charakter der Arbeit betont.
Die Raumwirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Wiederholung und Variation. Die Fotografien erzeugen durch ihre weichen Übergänge, Lichtreflexe und atmosphärischen Unschärfen eine offene, beinahe schwebende Bildtiefe. Die horizontale Anordnung erweitert den Raum optisch, da die einzelnen Motive wie Fenster einer vorbeiziehenden Wahrnehmung erscheinen. Zwischen den Bildern entstehen gedankliche Übergänge; der Blick wandert von links nach rechts wie entlang einer filmischen Sequenz. Die ruhigen Blau-, Grau- und Grüntöne der Flusslandschaft kontrastieren mit den dunklen, graffitiüberzogenen Stahlflächen der Brücke und erzeugen eine Spannung zwischen technischer Konstruktion und flüchtiger Naturansicht.
Die sichtbaren Reflexionen der Innenbeleuchtung der S-Bahn sowie die Spiegelungen auf der Fensterscheibe überlagern die Außenwelt mit Spuren des Innenraums. Dadurch wird die Fotografie nicht zu einem klaren dokumentarischen Abbild, sondern zu einer vielschichtigen Wahrnehmungssituation. Die Bewegung des Zuges, das Durchqueren des Raumes und die technische Vermittlung durch Glas, Kamera und Druck bleiben im Bild präsent.
On the train #10 (Europabrücke, Süderelbe)
9/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
On the train #11 (Europabrücke, Süderelbe)
9/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
On the train #12 (Europabrücke, Süderelbe)
9/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
On the train #13 bis #15
Verfügbar als Tintenstrahl-Druck auf Fine Art Paper: KUNST.DRUCKE
Bildbeschreibung:
Die horizontale Präsentation von „On the train #13 bis #15 (Station Hammerbrook)“ entwickelt eine dichte, fast filmische Raumwirkung, die von Überlagerung, Bewegung und Licht bestimmt wird. Die drei Fotografien zeigen keine klar lesbare Außenansicht mehr, sondern einen Zwischenzustand aus Spiegelung, Durchsicht und Reflexion. Die vorbeiziehende S-Bahn, die Fensterscheiben, die Innenbeleuchtung sowie Fragmente des Stadtraums verschmelzen zu einer instabilen Bildoberfläche. Dominant sind diffuse Rot-, Rosa- und Weißtöne, die den Arbeiten eine beinahe körperliche Wärme verleihen und zugleich an Farbfelder der Malerei erinnern.
Die Fenster und Türen der gegenüberliegenden Bahn erscheinen wie geometrische Formen innerhalb einer transluziden Fläche. Durch die Bewegungsunschärfe lösen sich die Konturen auf; Lichtstreifen, Spiegelungen und Farbschlieren überlagern sich. Einzelne Elemente – wie die spiegelverkehrte Schrift „Hamburg“ oder schemenhafte Architekturfragmente – tauchen nur kurz auf und verschwinden wieder im Bildfluss. Dadurch entsteht der Eindruck eines flüchtigen Sehens während der Fahrt: Die Fotografien dokumentieren weniger einen Ort als einen Wahrnehmungszustand zwischen Innen- und Außenraum.
Die Raumwirkung der dreiteiligen Hängung entsteht wesentlich durch ihre serielle Struktur. Die Bilder funktionieren wie aufeinanderfolgende Filmstills eines Vorbeigleitens. Der Blick bewegt sich von Bild zu Bild und verfolgt minimale Verschiebungen in Farbe, Licht und Perspektive. Die weißen Passepartouts und Rahmen schaffen dabei eine ruhige architektonische Ordnung, die den vibrierenden, beinahe immateriellen Bildräumen gegenübersteht. Die Arbeiten öffnen den Raum nicht illusionistisch in die Tiefe, sondern erzeugen ein atmosphärisches Schweben zwischen Oberfläche und Durchblick.
On the train #13 (Hamburg, Hammerbrook)
9/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
On the train #14 (Hamburg, Hammerbrook)
9/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
On the train #15 (Hamburg, Hammerbrook)
9/2025 Digital-Foto (iPhone XR, unbearbeitet)
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